10th International College Ice Hockey Tournament 2011

Von   14. März 2011

Das Aachener Team reiste bereits am Freitag den 11.03. mit 12 Feldspielern und einem Torhüter an um früh am Samstagmorgen gegen das Uniteam aus Rapperswil (Schweiz) anzutreten. Da das Turnier mitten in der Klausurphase liegt, musste das Team auf viele Stammspieler verzichten und so musste gegen Rapperswil zunächst improvisiert werden, da keine Reihe in der üblichen Zusammensetzung spielen konnte. Diese Unsicherheit zeigte sich leider im Spiel der Aachener und so musste man sich in einem fairen Spiel mit 1:3 geschlagen geben.Am Nachmittag stand mit Warwick ein Gegner auf dem Spielplan, den man noch aus dem letzten Jahr eindrucksvoll in Erinnerung hatte. Das Team aus England hatte sich im Vorjahr durch ein sehr körperlich geprägtes Spiel in das Gedächtnis der anderen Teams gesetzt und so wurde dem Team ein entsprechendes Auftreten auf dem Eis von Trainer Lucas Beyer vorgegeben. Diese Taktik ging zunächst auch auf. Nachdem die Aachener bewiesen hatten, dass sie sich durchaus mit fairen Mitteln wehren können, schalteten viele der Warwicker Spieler einen Gang zurück. Leider war die spielerische Überlegenheit dieser recht international zusammen gewürfelten Mannschaft trotzdem zu deutlich, sodass die Briten recht früh mehrfach Treffer erzielen konnten. In der zweiten Hälfte des Spiels gelang ihnen dies nicht mehr so einfach, sodass Aachen diesen Spielabschnitt sogar für sich entscheiden konnte, was am Endergebnis von 3:6 aber nichts mehr ändern konnte.

Nach zwei Niederlagen war klar, dass es am nächsten Tag gegen die schwächsten Teams aus den anderen beiden Gruppen gehen würde, was zwar einfachere Gegner aber erneut eine frühe Anfangszeit bedeutete. So begann der Sonntag um 7.50 Uhr mit dem Warm-up für das Spiel gegen Ulm auf dem Eis. Entsprechend der Beobachtungen und Prognosen vom Vortag konnte sich Aachen recht ungefährdet mit 9:2 gegen dieses Team durchsetzen. Nach diesem Spiel blieb lediglich Zeit, um das erste Spiel in der Qualifikationsrunde anzuschauen, denn im dritten Spiel des Tages waren die Aachener erneut gefordert. Diesmal war der Gegner mit Mailand eine Mannschaft, die man im letzten Jahr deutlich vom Eis gefegt hatte, da das italienische Team fast ausschließlich aus Anfängern besteht und Eishockey auch nicht gerade eine Nationalsportart in diesem Land ist. Erwartungsgemäß konnte das Spiel mit 7:0 ungefährdet gewonnen werden.

Da der aktive Teil für das Team bereits mittags gelaufen war, entschloss sich die Wettkampfmannschaft zu einer frühen Abreise anstatt den Rest des Tages in der Eissporthalle zu verbringen um mitten in der Nacht in Aachen einzutreffen. Dies traf bei den Münchenern auf Verständnis sodass wir hoffen auch nächstes Jahr für dieses sehr gut organisierte und schöne Turnier eingeladen zu werden.